Reise entlang der Westküste
Auf dem Weg Richtung Süden machten wir zunächst einen Stop bei den berühmten Pancake Rocks. Die raue See und die riesen Felsformationen boten ein tolles Schauspiel. Teils sahen die Felsen aus wie übereinander gestapelte Pfannkuchen, deswegen auch der Name. Der Rundweg dort führte an diesen Felsen vorbei und an großen Pools, die durch Ausspülungen entstanden sind. Durch kleine Löcher schoss das Wasser dort mit großer Gewalt durch und in die Höhe, wie auf dem Video zu sehen ist. Auch hier spielte das Wetter wieder mit.

Pancake Rocks




Weiter ging es dann zum Arthur’s Pass. Dieser Pass führte durch ein Tal, rechts und links riesige Gebirgsketten. Am ersten Tag dort wanderten wir zum höchsten Wasserfall auf der Südinsel. Dieser war sehr beeindruckend und wir wagten uns sehr nah ans Wasser ran, auch wenn wir dadurch ziemlich nass wurden.

höchster Wasserfall Neuseelands

Am zweiten Tag stand ein langer Walking Track an, der zum Avalanche Peak führte. Dazu ging es 4 h lang sehr steil bergauf, wo sogar teilweise kleine Kletterungen notwendig waren. Man warnte uns schon vor, dass oben auf dem Gipfel Windgeschwindigkeiten von über 80 km/h herrschen würden. Trotzdem wanderten wir ganz hoch und wir wurden wieder mal belohnt. Der Wind war unglaublich stark und man konnte sich nur gerade so auf den Beinen halten. Aber die Aussicht dort oben war es wert. Insgesamt dauerte diese Wanderung 6 h mit 1100 Höhenmetern. Auch hier waren wir alle stolz und froh die Strecke geschafft zu haben.

Arthur’s Pass


Avalanche Peak

Weiter Richtung Süden kamen wir zu dem kleinen Dorf Hokitika, wo wir seit langem mal wieder Tanken und Einkaufen konnten. In der Nähe dieses Ortes befand sich eine Hängebrücke, die über einen türkisblauen Fluss führte. Die Farbe dieses Flusses sah schon fast unnatürlich aus, kommt aber von den umliegenden Gebirgen und von den gelösten Stoffen im Wasser. Leider wurde man dort von den fiesen Sandflies, die typisch für Neuseeland sind, fast aufgefressen. Für ein paar Bilder reichte es dennoch.

Hokitika Gorge


Auf dem Weg weiter Richtung Süden übernachteten wir in einem in der kleinsten Stadt Neuseelands im Nirgendwo. Die Atmosphäre hier war aber auch sehr besonders, da die Unterkunft an das Zuhause bei Oma erinnerte. Wie jeden Abend kochten wir auch dort zusammen für die ganze Mannschaft und vertrieben uns die Zeit mit Spielen wie Schach, 4-Gewinnt oder anderen lustigen Spielen. Niemand konnte sich mit seinem Handy beschäftigen, da wir wie in vielen Teilen der Insel auch hier absolut keinen Empfang hatten.

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