Gletscher und Roys Peak

Franz-Joseph-Gletscher
An der Westküste gibt es nicht nur beeindruckend Küstenabschnitte sondern auch einige Gletscher, unter anderem den Franz-Joseph Gletscher und den Fox Gletscher. Wir konnten auf kleinen Wanderungen bei beiden das Gletschereis trotz der Jahreszeit noch sehen. Wie zu erwarten war das Wetter in den Bergen mieserabel. Kalt und nass für mehrere Tage. Deshalb gönnten wir uns am Fox Glacier auch einen Tag Pause auf einem tollen, für uns luxoriösen Campingplatz. Bei solch einem Wetter ohne Dach über dem Kopf in unseren Autos zu leben ist eben nicht immer schön.
Beim Verlassen der Gletscher machten wir einen Abstecher zu den Blue Pools, einem blau-türkisen Fluss, der von den Gletschern stammt. Wir wagten den Sprung ins eiskalte Wasser von der Brücke aus. Das Wasser war noch kälter, als das ohnehin schon eiskalte Wasser der Omanawa Falls.
Weiter ging es dann mal wieder in eine größere Stadt, Wanaka. Diese kleine aber schöne Stadt liegt am Lake Wanaka, der umgeben von Bergen ist. Auch hier unternahmen wir eine große Wanderung zum Roys Peak. Dazu wählten wir allerdings nicht den einfachen, normalen Weg, den jeder geht, sondern einen Weg, der über den gesamten Bergrücken verläuft und einen anderen Startpunkt als Endpunkt hat. Das sollte später noch zur Herausforderung werden. Insgesamt ging der Weg fast 25 km und über 1500 Höhenmeter mit ständigem Auf und Ab. Der Blick vom ersten Gipfel war bereits atemberaubend, was wir wieder mal mit einem gekühlten Gipfelbier feierten. Der Vorteil dieses Wegs war, dass uns nur vier andere Wanderer begegnet sind und wir auf dem ersten Gipfel alleine die Aussicht genießen konnten, wohingegen sich auf dem normalen Weg zum Roys Peak über 40 Leute auf dem Gipfel sammelten. Den berühmten Gipfel dort ließen wir uns natürlich auch nicht entgehen. Da wir allerdings sehr spät gestartet waren, befanden sich zu diesem Zeitpunkt auch nicht mehr viele Leute dort oben und wir hatten wieder unsere Ruhe. Der Weg runter war hart, da wir alle schon ziemlich k.o. waren und sich der Weg ewig zog, da man das Ziel die ganze Zeit sehen konnte, es aber nicht näher kam. Nach 8,5 h hatten wir es dann endlich geschafft.

Gipfelbier bei Roys Peak

Die Wandertruppe

Traumhafter Ausblick über den See


Versuch eines Sprungbilds

Erster Gipfel auf der Wanderung

Nun hieß es Zurücktrampen zu unserem Startpunkt und die Autos holen. Gesplittet machten wir uns dann auf den Weg und dank der freundlichen Leute in Neuseeland hat es nicht lange gedauert, bis uns jemand ein Stück mitgenommen hat. Trampen ist hier wirklich easy.

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