Missverständnisse an der Westküste
Nach Rotorua ging es dann zur Westküste. Auf dem Weg dort hin fuhren wir an den Blue Springs vorbei, aus denen das meiste Wasser, was man kaufen kann, kommt. Wir haben selten so klares, blaues Wasser gesehen.

Blue Springs

Der erste Stop war der kleine, süße Surferort Raglan. Leider konnten wir dort die guten Wellen nicht zum Surfen nutzen, da es relativ schnell wieder weiter ging.

Raglan

Auf dem Weg zum westlichsten Punkt, New Plymouth, ging es an der wunderschönen Küste entlang. Einen Stop machten wir an den berühmten Three Sisters and the Elephant Rock. Dort angekommen freuten wir uns über den guten Zeitpunkt der Ebbe, da nur dann die Steinformationen zu Fuß erreichbar sind. Hier waren zum Glück auch wieder so gut wie keine anderen Leute unterwegs und man konnte die Stille genießen. Beeindruckend war hier, dass der Sand komplett dunkel und sogar schwarz war. Das macht die Landschaft dort noch schöner.
Nach einem kleinen Fußmarsch erreichten wir dann einen großen Felsen, der aussah wie ein Elefant. Da wir wussten, dass sich der Fels irgendwo in der Nähe befinden sollte, gingen wir davon aus, dass wir unser Ziel erreicht hatten. Beeindruckt von der Gestalt machten wir fröhlich unsere Fotos.

Vermeintlicher Elephant Rock



schwarzer Sandstrand
Zugegeben, der Fels sieht doch schon aus wie ein Elefant oder? Und wenn man davon ausgeht, dass man ihn gefunden hat, kann man sich das schon einbilden. Wir setzten unseren Marsch dann fort und gelangen zu den Three Sisters, einer anderen Felsformation.

Three Sisters






ein Muss
Auf einer Internetseite hatten wir vorher schon einmal Bilder vom Elephant Rock gesehen und Emily verglich aus Zufall noch einmal die Perspektive der Bilder. Da viel uns dann auf, dass UNSER Elephant Rock irgendwie anders aussah. Da viel uns dann auf, dass wir dummerweise den falschen Fels für einen Elefanten gehalten hatten. Beschämt stolzierten wir also zu dem eigentlichen Fels. Trotzdem fanden wir auch hier nicht die richtige Perspektive, um den Elefanten zu erkennen. Also dachten wir, dass wir noch etwas auf die totale Ebbe warten musste, um ein Stück ins Meer zu gehen und dann ein Foto zu schießen. Wir machten dann eine kleine Pause und warteten eine halbe Stunde. Dann entschieden wir noch ein Stück weiter zu gehen. Aus Neugier fragten wir ein junges Paar, das Ahnung von Fotografie zu haben schien, wo der beste Blick auf den Elefanten zu finden sei. AHA-Augenblick Nr. 2: der Elephant Rock ist seit ein paar Wochen zerbrochen und sieht nicht mehr aus wie ein Elefant. Betrübt gingen wir dann wieder zum Auto. Ein paar schöne Fotos warenja trotzdem dabei.

Kaputter Elephant Rock

Weg zurück
In New Plymouth angekommen unternahmen wir eine sehr schöne Wanderung auf den berühmten Mt Taranaki. Von diesem hat man auch wieder eine tolle Aussicht auf die Stadt und die Landschaft.

Wanderweg auf dem Mt Taranaki


Blick vom Mt Taranaki

Vom Mt Taranaki ging es dann über den Forgotten World Highway Richtung Osten zum Tangariro National Park. Auf unserer Fahrt begegneten wir, wie der Name schon erahnen lässt, nicht vielen Autos, eher nur tausenden Schafen und Kühen. Dafür zeigte sich Neuseeland aber von seiner schönsten Seite. Wir passierten Landschaften wie im Bilderbuch. So stellt man sich den Roadtrip durch Neuseeland schon eher vor.

Forgotten World Hwy



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