Auf geht’s Richtung Norden

Unser Auto
Nachdem wir Waiheke verlassen hatten, kümmerten wir uns schnellst möglich um ein Auto, um mobiler zu sein. Mit viel Glück und durch viele Zufälle fanden wir ziemlich schnell zu einem Honda Odyssey, der groß genug ist, um zu dritt darin zu schlafen. Dank eingebautem Bett und guter Campingausstattung verbringen wir den Großteil unserer Nächte ab jetzt auf Campingplätzen oder abgelegenen Parkplätzen. Leider darf man sich nicht mehr einfach überall hinstellen zum übernachten, was die Reise um einiges schöner gemacht hätte, aber so sparen wir uns immernoch die Hostels.
Die erste Nacht verbrachten wir in einem luxoriösen Holiday Park am Strand. Trotzdem war die erste Nacht im Auto sehr ungemütlich, da jeder von uns gefühlte 20 cm zum schlafen hat. Daran muss man sich erst einmal gewöhnen und das gehört eben zu einem echten Roadtrip dazu. Was die Schlaf-Strapazen wieder gut macht, ist das Frühstücken bei Sonnenschein am Strand.

Typisches Bild auf unserem Weg nach Norden

Mittagspause irgendwo an der Küste
Auf unserem Trip Richtung Norden hatten wir unseren ersten Stop in Orewa.
Auf dem Weg dort hin ging es typisch neuseeländisch über Weiden und Felder mit Unmengen an Schafen und Kühen. Immer wieder kommt man aber auch an sehr schönen Buchten und Stränden vorbei. Dank des Autos können wir an solch schönen Plätzen einfach Halt machen und einen mit dem Campingkocher gekochten Kaffee trinken.

Sonnenuntergang nahe Orewa
Die nächste Nacht verbrachten wir in unserem Auto in Waipu, in einem älteren Backpacker Hostel.
Dort trafen wir, mal wieder wie erwartet, massenhaft Deutsche. Zufälligerweise begegneten wir dort auch einem Amerikaner wieder, mit dem wir uns in den ersten drei Tagen in Auckland angefreundet hatten. Damals konnten wir uns in Auckland nicht von ihm verabschieden und wussten auch nicht wohin seine Reise weitergeht. Nichtsahnend saßen wir also an einem ganz anderen Ort in Neuseeland und treffen ihn dort wieder. Mit ihm und anderen Deutschen haben wir dann ein paar Trips in die Umgebung unternommen.

Wanderweg entlang der Küste

Whangarei Heads

Whangarei Heads
Zunächst ging es für uns dann weiter ins schöne Whangarei.
Wir fuhren einige Kilometer durch den Jungle zu den Whangarei Heads um zu wandern. Noch schöner als erwartet zeigte sich hier die Natur Neuseelands. Der Track ging durch dichte Wälder, über Felder vorbei an einer Herde von Kühen, bergauf und bergab hin zu einem der weißesten Strände, die ich je gesehen habe. Oben auf dem Berg angekommen hatte man einen unglaublichen Ausblick auf das Meer und den Strand.

Whangarei Falls von oben

Travelmates
Am nächsten Tag in Whangarei trafen wir uns mit den Leuten aus einem anderen Hostel, um zu den Whangarei Falls und den Abbey Caves zu fahren.
Da wir dachten, dass die Wasserfälle klein sind und man vielleicht hineinspringen könnte, packten wir unsere Badesachen ein und schauten uns das Spektakel an.
Dass wir von dem Wasserfall herunterspringen, konnten wir uns dann allerdings recht schnell abschminken, weil diese mehrere Meter hoch waren.
Da die Sonne aber so schön schien und wir die Badesachen sowieso dabei hatten, wagten wir dennoch den Spung ins weniger als 15°C kalte Wasser. Daraus entwickelte sich dann der Spruch des Tages: „Man ist nur einmal in Neuseeland, um so etwas zu machen!“.


Sprung ins kühle Nass
Nachdem wir an den Wasserfällen waren, gönnten wir uns ein paar Stunden Auszeit. Hierzu muss man einfach nur an der Küste entlang fahren und man findet schnell eine schöne ruhige Stelle zum Entspannen.

Auszeit in Whangarei
Nachmittags ging es dann noch zu den Abbey Caves.
Dort gibt es drei verschiedene Höhlen, die man erkunden kann. Ausgestattet mit Wanderschuhen und Taschenlampen ging es hinein in die stockdunklen Höhlen.
In zwei der Höhlen befand sich sehr viel Wasser und man kam nicht daran vorbei mitten durch den kleinen Bach zu gehen. In der Ivy Cave war der Bach so tief, dass man bis zur Brust im eiskalten Wasser stand. Auch hier galt wieder der Spruch von oben.
Das schöne an diesen Caves hier ist, dass die Decken der Höhlen voll mit kleinen Glühwürmern sind. Wenn man also das Licht der Taschenlampen ausschaltet, sieht es aus wie ein unglaublich schöner Sternenhimmel.

Glowworms in den Caves
Um zum Ende der Höhlen zu gelangen musste man teilweise ganz schön klettern. Insgesamt waren diese Caves also ein richtiges, schönes, wenn auch sehr nass kaltes Abenteuer.

Caves
Auf unserem Weg weiter Richtung Norden nach Paihia hielten wir mal wieder an einer sehr schönen Bucht an, der Matapouri Bay.

Matapouri Bay
Durch einen Tipp hatten wir von den sogenannten Mermaid Pools in der Nähe erfahren und machten uns auf eine Erkundungstour.
Dazu mussten wir einen kleinen Berg überqueren, um schließlich wieder an den Klippen am Meer raus zu kommen. Dort fanden wir dann die schönen, natürlichen Pools. Leider war das Wasser auch hier wieder sehr kalt, aber das störte uns nicht. Nach einem schönen Bad in den Mermaid Pools konnte man hier, wenn man windgeschützt saß, auch ein ausgiebiges Sonnenbad nehmen, zum ersten Mal auf dieser Reise.

Mermaid Pools

little mermaid

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