Arbeiten statt Reisen
Von Cape Reinga ging es ziemlich zügig wieder Richtung Süden zur Halbinsel Coromandel.
Dort fuhren wir zur berühmten Cathedral Cove und Hot Water Beach in der Mercury Bay. Anders als im Norden war dort um einiges mehr los und unzählige Besucher, wie man in dem Bild vom Hot Water Beach gut erkennen kann.
Zur Cathedral Cove fuhren wir mit dem Wassertaxi etwa 10 min lang zu der schönen Bucht. Die berühmte Höhle dient oftmals als Motiv für Hintergrundbilder oder Ähnlichem. Zum Glück klarte auch hier der Himmer nach einiger Zeit wieder auf und es wurde noch sonnig. Trotz der vielen Menschen dort war es traumhaft und entspannend.

Track zur Cathedral Cove


Cathedral Cove


Cathedral Cove von innen

Danach ging es dann zum Hot Water Beach.
Hier gibt es heiße Quellen unter dem Sandstrand. Wenn man dort also nur ein klein wenig buddelt, sprudelt bis zu 60°C heißes Wasser raus. Den Spaß wollten sich hier allerdings sehr viele Leute anschauen und so standen ca. 100 Leute mit Schaufel in der Hand auf einer Stelle rum, da die Quellen nur in einem kleinen Strandabschnitt zufinden sind.
Es war schon etwas verrückt im eiskalten Wasser zu stehen, die Füße aber eingegraben und angenehm warm. Einige buddelten sich mit ihren Schaufeln auch größere Löcher und funktionierten diese dann zu kleinen, warmen Pools um. Das ein oder andere mal hört man auch die Leute laut schreien, weil mal wieder ein Schwall dampfendes Wasser von irgendwo her kam.

Hot Water Beach
Wir sind jetzt schon 4 Wochen unterwegs und haben uns jetzt in der Nähe von Tauranga niedergelassen und arbeiten, wie sollte es in Neuseeland anders sein, auf einer Kiwiplantage.
Wir wohnen in einem kleinen gemütlichen Campingplatz direkt am Strand. Was will man also mehr?
Dazu ein kurzes Update, wie unser Auto bzw. Schlaflplatz mittlerweile aussieht, könnt ihr unten im Bild sehen – wohlgemerkt schlafen wir dort zu dritt drin. So überstehen wir wenigstens auch die kalten Nächte in Neuseeland.
Dank der guten Lage unseres Campingplatzes direkt am Strand, kann man sich sehr gut von der harten Arbeit erholen.

Papamoa

1 min von unserem Park entfernt

Unser vollgestopftes „Haus“
Und falls sich schon mal jemand gefragt hat, wie Kiwis wachsen: siehe Bild unten.
Unsere Arbeit ist es im Moment, die Bäume auszudünnen und die schlecht geformten Knospen zu entfernen, da die Kiwis jetzt erst anfangen zu wachsen und dann besser gedeihen.
Neben der Hege und Pflege von Kiwis lernen wir noch einiges über die indische Kultur kennen. Außer uns drei arbeiten dort noch ca. 25 Inder – deswegen lernt man hier auch eher Indisch als Englisch 🙂

Unser neuer Arbeitsplatz: die Kiwiplantage
